45 LehrerInnen haben sich zum Sommeratelier 2012 angemeldet und stehen jetzt auf der Warteliste. Zuerst müssen nun nochmals die DiretorInnen die Teilnahme genehmigen – auch wenns in der unterrichtsfreien Zeit, sprich Ferien stattfindet. Soviel mal zur Behauptung Ferien= Urlaub.
Falls eine Nachfrist zur Anmeldung via ph-online möglich ist, werde ich hier drauf hinweisen. Das Online Anmeldeformular – hier auf der Webseite steht jedenfalls noch bis Juni frei zur Nutzung.
Ab Jänner können dann auch schon Ateliers eingereicht werden. Stay tuned – abonniert die Webseite!
Dieses Jahr im Yspertal fand ein Atelier zum Malen und probieren, zum schmieren und perfektionieren statt. Wir versuchten zu erkunden, wie unterschiedlich Pastell-Kreiden sind, ob hart ob weich ob Kreide oder Öl, das schöne ist: es gelingt immer.
Schon von Beginn an herrschte bei uns reges Treiben und es kam schon eine richtige
Arbeitsstimmung auf, kreative Köpfe rauchten, Kreidepulver-Wolken stoben, Farben leuchteten, und immer ein wenig Geruch von Frisiersalon in der Luft.
Die ersten Meisterwerke entstanden.
Durch unser Tastendes Versuchen konnten wir uns mit Schattierungen Farbübergänge entstehen lassen. Besondere Freude machte uns das Leuchten der Farben auf unseren Blättern und das der Teilnehmerinnen in Ihren Augen.
Wir hoffen, euch genug Raum gegeben zu haben und freuten uns, über eure rege Beteiligung. Alex und Eva.
Ps: wir haben uns bemüht, allen von euch ein Unikat unserer Pastell Malkunst bei zulegen- so unterschiedlich wie die Menschen selbst….und streng nach der alten Freinet-Devise des tastenden Versuchens: „mal zuschauen, einmal ausprobieren undab dem zweiten Mal ist Mensch sowieso Expertin.“
2010 hat Hari mit seinen Liedern die TeilnehmerInnen live begeistert. 2011 haben wir im Rahmen eines Ateliers mehrere seiner Lieder aufgenommen. Schnell fanden sich einige, die gerne mit musizierten. Klar, dass diese dann auch live bei der Abschlußpräsentation zu hören waren.
Die Band: Hari Riederer: Gesang, Gitarre, Mundharmonika
Stefan Grasl: Bassgitarre
Karin Diaz-Figuera: Stimme, Percussion
Michaela Schüchner: Querflöte
Texte und Komposition: Hari Riederer
Die Aufnahmen:
1. eispoan ein lied über staatliche sparprogramme
Die runde talkt. Fingerboards sind ein Thema. LehrerInnen sammeln die Lerngegenstände ein und sperren diese weg. Wie sollen Kinder da primär motiviert lernen? Freiheit für die Fingerboards.
Alles vorbereitet: die Bälle im Auto, eine Ballpumpe mitgenommen. Nur die Leine !!– an die hatte ich diesmal wieder einmal nicht gedacht!
Also, ein Atelier – „FAUSTBALL-DER Sport für alt und jung,Weiblein und Männlein“ – wurde für Mittwoch 20:00 Uhr angeboten.
Kaum hing das Angebot an der Pinwand, hatte sich schon Heinz auf der Teilnahmeliste eingetragen. Trotzdem gab es das Problem mit der Leine! Radim bot mir seinen Wurfsack an, um wenigstens halbwegs entsprechende Gegebenheiten schaffen zu können. Ein Blick auf die Teilnahmeliste – Heinz stand einsam darauf – ließ mich am Zustandekommen zweifeln:
Trotzdem begab ich mich mit Bällen, Pumpe und dem Wurfsack in den Turnsaal; fand Auslassungen für Volleyballständer; eine passende Leine; begann, die Gerätschaften aufzustellen. Heinz betrat als Erster den Saal und half beim Aufbau der Gerätschaften.
Mitten im Vorbereiten trafen neugierige und wagemutigen Teilnehmer ein:
David, Stephan, Karin, Bernd, Harry, Florian, Heinz und Radim, der hinter der Kamera zu finden ist. Eine kurze Einführung in Technik und Ballbehandlung und schon übten wir im Kreise, dem Ball die richtige Höhe und Richtung zu verleihen.
Doch dann – und zu meiner großen Überraschung – Geräusche im Korridor: Mädchen und Buben tröpfelten vorsichtig in der Halle ein. Eine zweite Einführung und ein wenig Übung im Kreise, dann gegenüber stehend, zeigte die Talente der
Jugendlichen auf. Bald wurden gemischte Teams – nicht den Regeln, aber den Gegebenheiten entsprechend – zusammengestellt, und schon ging es los. JedeR musste den Ball spielen, bevor er über die Leine in die andere Spielhälfte geschlagen wurde. Schon nach kurzer Zeit entwickelten sich längere Spielphasen, mit vollem Einsatz wurde um jeden Ball gekämpft. Und aus einer geplanten Stunde für das erste Kennenlernen wurden zwei aufregende Stunden.
Obwohl die Arme schmerzten, kamen am Donnerstag wieder viele Jugendliche zu einem kurzen Match zusammen, das nach 5 Sätzen bei großem Einsatz aller Beteiligter mit einem klaren Ergebnis beendet wurde.
Ich hoffe, es hat – trotz Armschmerzen – allen Spaß gemacht und wir spielen bald wieder FAUSTBALL!
Das Walderkundungsatelier war am Donnerstag.
Sie hat uns vom Haus aus den Hügel hinauf in den Wald geführt. Am Weg hat uns Brigitte Walderdbeeren gezeigt.
Wir haben mit einer Armbanduhr bestimmt, wo Süden und Norden ist: der dicke Stundenzeiger zeigt auf die Sonne, zwischen dem dicken Zeiger und 12Uhr ist Süden und auf der anderen Seite ist Norden (Sommerzeit einberechnen).
Wir haben Löwenzahn gefunden, wir haben ihn abgeschnitten und das Stielende der
Länge nach zweimal in der Mitte durchgeschnitten. Wenn der Löwenzahn in eine Vase mit Wasser gestellt wird, ringeln sich die Stielenden auf.
Nimmst du einen flachen Grashalm zwischen deine beiden Daumen kannst du durch
hineinblasen Fiep-Geräusche machen.
Mit Wachskreiden haben wir auf Papier verschiedene Baumrinden abgemalt (durchgepaust), anschließend haben wir geraten welche Zeichnung von welchem Baum abgepaust wurde.
Wir haben geschaut, was in einer Baumrinde drinnen ist: Tiere und Erde.
Die TeilnehmerInnen beim Erkunden: