Hört mal wer da klopft..

•19 Juli, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Der Steinworkshop
Vom ICH zum DU zum ICH
Einen Punkt aufs Papier machen,
einen Strich zeichnen,
einen Ton summen,
einen Satz sprechen.
Bei all diesen Ausdrucksformen, die einen leichten, flüchtigen Charakter haben, ist der Punkt aufs Papier gelangt, der Strich auf den Untergrund gezeichnet, der Satz bei einem Gegenüber gelandet. Ein ICH zum DU geworden. Marin Buber war zutiefst davon überzeugt, dass derjenige, der nicht lernt, DU zu sagen, auch nicht ICH sagen kann.
„Ich werde sprechend DU“.
Das DU des Steins ist nicht wie Papier, leicht zu zerreißen, oder wie ein Ton schnell verklungen. Dieses Gegenüber ist hart, uralt, in sechzehn Millionen Jahren gewachsen, verdichtet.
Er HAT Zeit und er GIBT Zeit.
Jede Spur die wir hinterlassen, wird unzählbare Dauer bestehen. Das DU des ICHS antwortet aus dem ICH des Steins heraus. Der Meißel und Hammer ist wie der Bogen an den Saiten eines Cellos, dem Stein. Buber, der Vater der Gestalttherapie, sieht die Begegnung des ICHs mit dem DU als heilende Berührung. Heil im Sinne der Ganzwerdung von zwei Hälften.
Der Stein, das ist erfahrbar, reagiert wie ein Beziehungspartner. Schlagen wir hart, gibt er nichts ab, oder gibt unangenehmen Widerstand. Ist man unachtsam, rutschen wir weg, oder verletzen uns selbst. Der Stein kann uns das schenken in der Begegnung, was in unserer ortlosen, speedigen Zeit heilt: Eine langsame Bewegung zum Mittelpunkt hin.
Andrea Klabach

Durch den Krabbencocktail

•11 Juli, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Ein kurzzeit-fotoprojekt – wer steckt dahinter:

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der innenhof

•10 Juli, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Oft saß ich auf dem Bankerl

Genoss so manches Schmankerl:

Saft; – Kaffee, Semmerln, Butter, Marmelade

Allmählich auch die erste Wade.

Guten Morgen!“ – „Guten Morgen!“

Die erste Zigarette ohne Sorgen!

Gespräche, Rufe, manch hektische Stimme

Übertönen der Vögel Morgengesinge.

Kinder, Frauen , Männer in luft´gen Roben,

kommen – endlich hat der Tag begonnen.

Bänke und Tische werden besiedelt

Das Gehör mit Stimmengewirr berieselt!

Voll gefüllte Häferl, Teller und Gläser

Finden noch ruhige , hungrige Esser.

Die Sonne treibt die Schatten fort.

Allmählich leert sich der belebte Ort

Auf Bänken wird gesteint, geholzt

In Wägen durch den Hof gebolzt.

Sägen, Hämmern, Schleifen, Dröhnen,

Alle ihrem Eignen frönen.

Der Laptop ruft zum Zuschau´n auf

Viel Zeit geht nun beim Rechnen drauf.

Währenddessen, auf dem Bankerl rauchend,

Den spannenden Gesprächen lauschend

Kaffeetrinkend, teils selbstvergessen

Freu´n viele sich aufs nächste Essen.

Text: Michael Daferner

Das Brettchenweben…

•10 Juli, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

…ist eine Technik zur Herstellung von Borten und Bändern.

In Oseberg/Oslofjord wurde 1904 das Grab der norwegischen Königin Asa von Vestfold unter einem Grabhügel in erstaunlich gutem Zustand entdeckt. Der Leichnam der Königin, der ihrer Dienerin und kostbarer Hausrat wurden auf Deck eines Wikingerschiffes ausgegraben. Unter anderem wurde eine komplett aufgezogene Kette mit 52 Brettchen gefunden. Das ist der bisher einzige Fund einer derartigen Kette in dieser Technik!

Als Webgerät dienen (meist) quadratische, an den Ecken gelochte Brettchen aus dünnem Holz oder steifem Leder. Mit dieser Technik wurden meist schmale Gewebe hergestellt, die wegen ihrer Haltbarkeit und Zugfestigkeit für praktische Zwecke genutzt wurden, z. B. als Tragegurte, als Borten oder Gürtel.

Brettchenwebborten wurden auch als Gewebeanfangskanten benützt, als seitliche Kanten für Gewebe links und rechts mitgewoben und dienten als Abschlussborten.

Die ältesten Funde von Webbrettchen in Europa stammen von der iberischen Halbinsel aus der Jungsteinzeit, vor etwa 5.000 Jahren. Textile Überreste in Brettchen-webtechnik finden sich in Mitteleuropa in eisenzeitlichen Fürstengräbern. Die frühesten Hinweise auf Brettchenweberei in Österreich stammen aus dem Salzbergwerk in Hallstatt (ältere Eisenzeit) und sind über 2.500 Jahre alt.

Beim Aufspannen werden die Kettfäden durch die Löcher der Brettchen gezogen. Die Kette wird so gespannt, dass die Brettchenflächen parallel stehen. Das Webfach wird gebildet, indem die Brettchen um je eine Vierteldrehung gedreht werden. Der Schussfaden, der durch das so entstandene Fach geführt wird, ist im Gewebe selbst nicht sichtbar. Je nachdem, in welcher Kombination färbige Fäden bei der Kette verwendet werden, sind vielfältige Musterungen möglich. Die Drehrichtung der Brettchen bietet eine weitere Möglichkeit der Motivgestaltung. Dreht man abwechselnd vor und zurück, ergeben sich bei entsprechender Bespannung Zickzack- oder Rautenmuster.

Inge zeigte die Technik und es fanden sich begeisterte WeberInnen:))


body painting

•10 Juli, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Danke an alle mutigen „Models“, die sich ohne Vorbehalt vertrauensvoll unter meine Pinsel gewagt haben:

Nun kann ich es ja verraten – es war mein erstes Mal… Birgit Finke

und es schallte von der höh…

•10 Juli, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

…haris yspersong.

abhörbar im podcampus-archiv.

yspersong

in den letzten junitagen
höast du jeden lera klagen
dass ea nua mea aufn zahnfleisch ummakreut
is des schuijoa dann vuabei
is ea waach wia hoferbrei
oba ea waas, jetzt kummt di scheene zeit

von die kinda und kollegn hob i eigentlich scho gnua
doch do gibt´s hoit no wos bsundas, und des losst ma hoit kaa ruah…

drunt im yspatoi
bin i jeds joa amoi
und tua füman oda druckn oda moin
wo i geh und schteh
is do a atelie
des tät dem heann freinet sicha gfoin

drunt im yspatoi
scho zum zehntn moi
kemma eansthoft diskutian di gonze zeit
wo i geh und schteh
is do a atelie
auch di frau freinet hett do ia freid

in den eastn julitagen
kannst du hundat lera fragen
hobts ia denn von da schui imma no net gnua
oba do im yspatoi
is des gonz a kloara foi
di atelies gehen duach bis viere in da frua

weu jetzt is ma wida kloa, wos i moch hot aa aan sinn
und i konn a wieda gschpian, doss i gean a lera bin…

drunt im yspatoi
bin i jeds joa amoi
und tua füman oda druckn oda moin
wo i geh und schteh
is do a atelie
des tät dem heann freinet sicha gfoin

drunt im yspatoi
scho zum zehntn moi
kemma eansthoft diskutian di gonze zeit
wo i geh und schteh

Der Trend zum Zweitbuch

•10 Juli, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

beflügelte die Kreativität:

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IM RHYTHMUS

•10 Juli, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

1.AKT
Klooopf klooopf klopf klopf klopf……Pause…..klopf klopf klopf klopf klopf…..Pause….den Stein in Ruhe von verschiedenen Seiten betrachten und weiter klooooopf kloooooopf klopf klopf
klopf klopf…..Pause….Austausch mit anderen und weiter klopf klopf klopf klopf klopf klopf…..
es klopfen die SteinmeißelkünstlerInnen……..
…..von meinem Fenster aus sehe und höre ich sie….Blick ins Grüne, Wald, Sonne, Idylle und
klopf klopf klopf mit Blick auf das Sonnendachrondell……
……mein Blick schweift weiter auf die Kokonschaukel…..rhythmisch die Stäbe verbunden zu verschieden großen Dreiecken…….hin und her und rundherum bewegt sie sich im Wind………
…..und sch sch sch sch sch der Wind bläst die Äste nach links rechts links rechts……..

2. AKT
Im Turnsaal…..Luna Yoga…..
die sanft-angenehme Stimme von Evelyne begleitet uns von Übung zu Übung…..
uns selbst umarmen…..ein schönes Gefühl……..
ein Ausgleich zwischen Entspannung und Dehnung…..
den eigenen Atemrhythmus finden……
ein paar Gedanken noch am Anfang………aber am Ende in mir sein…….innerlich ruhig und entspannt und doch voller Energie dem Abend entgegen……..

3. AKT

Später….Atelier Standardtänze…..
Rumba……laaaaaaang kurz kurz – laaaaaaang kurz kurz – laaaaaaang kurz kurz…….in der langen Periode sogar eine ganz kurze Pause und weiter kurz kurz…..
führen und geführt werden……elegante Körperhaltung……
langsamer Walzer….eins zwei drei – eins zwei drei – eins zwei drei und drehen drehen drehen……
…..plötzlicher Eifer unter den Anwesenden, den Saal für den Ball vorzubereiten……..die Musik läuft…..
Sessel aufstellen im Rhythmus zur Musik……..
den Saal zum Rhythmus der Musik aufwischen….der Mop bewegt sich zu den mittlerweile
schwungvollen Sambarhythmen und wisch wisch wisch wisch wisch fegt er über den Saalbo-
den, den Feinstaub der Baustelle zu beseitigen…….
Blumen basteln zur Musik und befestigen……
…….parallel dazu……. Tooooooooor! Spanien gewinnt das Match gegen Deuschland…..meine
Freude ist groß……..Sambarhythmus und viva Espana!!!!
By Judith….

feste reden…

•9 Juli, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar



Ausflug in die Ysperklamm

•7 Juli, 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Wie alle Jahre wieder…

…waren wir auch heuer wieder in der Ysperklamm, eine nette, kleine Runde an lieben Menschen.

Es war viel Wasser, die Wasserfälle entlockten den Kindern so etliche „Ist ja cool!“.

Am Ende waren alle ganz stolz, dass wir so weit gegangen sind!

eva n.