Gestalt ist Leben, Leben ist Gestalt
Der Steinmetz scheidet den falschen vom richtigen Stein, den schlechten vom guten. Im Bildhauen wird der Spalt, der Bruch in den Prozess miteinbezogen. Bildhauen beginnt mit dem Erschauen. Welcher Stein der 25 MIO Jahre Zeit hatte, spricht mich an, wird gewählt. Hat er eine Form, Gestalt? Welche? Was erinnnert mich, Was erinnert er in mir? Wo läuft eine Linie,eine Tiefe? Welchen Standpunkt nehme ich ein? Gehe rundum und aus jedem Winkel zeigt er eine andere Seite. Zeit, Zeit, Zeit. Der Stein lässt Langsamkeit zu. Die Schwere, die dichte Form des Materials. Vorstellung entleert sich im Prozess des wande(r)ns „über“ den Stein. Ich drehe ihn, wende ihn. Lass mich ein, trete in Beziehung mit ihm, mit mir. Zeit. Die Dichtheit erfordert Weite. Der erste Schlag mit dem Spitzmeissel. Ein Ton. Dumpf ,hell, hart oder weich. Ein Weg beginnt. A.Klabach
Teilnehmer Stein/Holzworkshop 2009













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